Die Sieger stehen fest

Für die 8. Klassen des Überwald-Gymnasiums galt es auch in diesem Jahr zu zeigen, wie gut sie mit Formeln, Prozenten und geometrischen Figuren umgehen können. Der Mathematikwettbewerb, eine feste Größe in dieser Klassenstufe, zählt zugleich als Vergleichsarbeit und ist dementsprechend für die Endnote der Schülerinnen und Schüler entscheidend. Nicht nur deswegen ist die Aufregung vor dem Wettbewerb groß: Wissen aus verschiedensten Bereichen – wie beispielsweise die Wahrscheinlichkeitsrechnung oder das Lösen von Gleichungen – wird bei acht Pflichtaufgaben und vier Wahlaufgaben abgefragt, wobei bei letzteren die beiden besten mit in die Bewertung eingehen. Bei den üblichen Klassenarbeiten wird der Schwerpunkt auf ein Themengebiet begrenzt. Die Ergebnisse des Mathewettbewerbs geben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit sich nicht nur innerhalb oder zwischen den Klassen zu vergleichen, sondern auch mit Gleichaltrigen in ganz Hessen.
Dies geht auch noch weiter, denn die Schulsieger treten in einer zweiten Runde gegeneinander an, die Besten aus dieser Runde sogar in einer dritten Runde. Das ÜWG freut sich in diesem Jahr über vier Schulsieger, die eine sehr gute Leistung erzielt haben. Diese Wertung haben auch andere erreicht, jene führen aber nahezu punktgleich die Liste der Besten an. Merle Holst und Julian Meissenberg (beide aus der 8A), Alma Quaschning (8C) und Daniel Hack (8D) haben die Chance, das Überwald-Gymnasium Anfang März in Bensheim zu repräsentieren. Es bleibt zu hoffen, dass sie auch hier einen kühlen Kopf bewahren und ihr Talent erneut unter Beweis stellen können.

Lesewettbewerb

Mattis Locker aus der 6A hat das ÜWG am Dienstag in der zweiten Runde des Lesewettbewerbs in Fürth vertreten. Im Kreisentscheid Ost trug er eine spannende Stelle aus Otfried Preußlers „Krabat“ vor. Auch im nächsten Teil, bei dem schon nicht mehr alle dabei waren, las Mattis den Fremdtext ausdrucksstark und sicher. Für ein erneutes Weiterkommen hat es knapp nicht gereicht, dennoch: Toll gemacht, Mattis!

Tag der offenen Tür

Das ÜWG lud am 18. Januar zum Tag der offenen Tür ein, bei dem die Schule durch allerhand verschiedene Stationen repräsentiert wurde. Schüler und Schülerinnen waren selbst Ansprechpartner bei den AGs der Streitschlichter und der Schulsanitäter.
Die Räume der Fremdsprachen waren wie eine kleine Reise: mit einer Feder schreiben wie die alten Römer, ein Foto vor dem Eifelturm und spielerisch Englisch lernen. Der Einblick in die Naturwissenschaften ist für Grundschülerinnen und -schüler immer besonders interessant, da sie ein neues Terrain darstellen. Zu bestaunen gab es leuchtende Gummibärchen, kleine Dinge durch ein Mikroskop und bei dem Bau eines Kompasses mit einem Haar konnten sie selbst Hand anlegen. Schülerprodukte aus dem bisherigen Schuljahr wurden in den Kunsträumen ausgestellt. Als Schule mit dem Schwerpunkt Musik wurde der Tag musikalisch untermalt, es gab hier die Möglichkeit, der Gesangs- und der Bläserklasse bei ihrer Probe zuzusehen. Neben dem Ausprobieren, Anschauen und Anfassen gab es Informationen zum Überwald-Gymnasium, wie das Ganztagesangebot oder die Talentförderung im Sport.

Handlungssicherheit in Erster Hilfe

Mehr als die Hälfte des Kollegiums des Überwald-Gymnasiums traf sich an einem Samstag, um seine Kenntnisse rund um die Erste Hilfe wiederaufzufrischen. Trotz des Wochentages starteten die Lehrerinnen und Lehrer früh in den Räumlichkeiten ihrer Schule. Das Team des Malteser-Hilfsdienstes aus Unter-Absteinach, bestehend aus Alexander Ceklar, Dr. David Eschmann und Jessica Scholich, führte dabei den Erste-Hilfe-Kurs durch. Die beiden letzteren waren selbst Schüler und Schülerin am ÜWG und waren jetzt in jener Rolle, bei der sie ihre ehemaligen Lehrer und Lehrerinnen unterrichteten. Dr. Eschmann legte sogar einen Grundstein am Überwald-Gymnasium: 1997 gründete er hier den Schulsanitätsdienst, bei dem sich bis heute die Schülerinnen und Schüler mit großem Eifer engagieren. Zu dieser Zeit war ein derartiger Dienst an hessischen Schulen kaum bekannt oder gar verbreitet. Aktuell ist Dr. Eschmann am Universitätsklinikum Mannheim als Unfallchirurg tätig.
Die klassischen Inhalte eines Erste-Hilfe-Kurses, wie die stabile Seitenlage und die Wundversorgung, wurden dabei an lebensnahen und alltäglichen Situationen thematisiert. Sei es beim privaten Besuch im Einkaufszentrum, auf dem Weg zur Arbeit oder eben der Unfall auf dem Sportfeld in der Schule, Unfälle können überall geschehen und man ist angehalten zu helfen. Dabei nahmen die fachkundigen Ausbilder den Lernenden auch die Angst, etwas falschzumachen. Vor allem bei Technik, die nur im Notfall zum Einsatz kommt, ist es wichtig, Berührungsängste zu nehmen. Dazu zählt der Defibrillator, der das Interesse des Kollegiums weckte.
Zudem kamen auch spezielle Themen, die im Schulkontext eine immer größere Rolle spielen: Unverträglichkeiten, Asthma oder Diabetes sind Herausforderungen, mit denen Lehrkräfte beispielsweise auf Klassenfahrten konfrontiert sind. Durch Rollenspiele und die praktische Durchführung wurden die Inhalte nicht nur theoretisch verinnerlicht. Das Kollegium des ÜWG war sich am Ende des Tages einig, dass eine solche Auffrischung der Kenntnisse und Fertigkeiten in der Ersten Hilfe sehr sinnvoll sei. Nur so kann die notwendige Sicherheit erlangt werden, die für die Bewältigung von Notsituationen erforderlich ist, sei es im Alltag oder am Arbeitsplatz.

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